Muskeln, die auf das Handgelenk wirken

1.    M. flexor carpi radialis, radialer Handbougemuskel U: Epicondylus medialis humeri
A: Basis ossis metacarpalis II N: N. medianus

2.    M. flexor carpi ulnaris, ulnarer Handbeugemuskel
U: Caput humerale: Epicondylus medialis humeri, Caput ulnare: Olecranon und Margo posterior ulnae
A: Über das Os pisiforme als Sesambein zum Os hamatum und Metacarpale V N: N. ulnaris

3.    M. palmaris longus, langer Hohlhandmuskel U: Epicondylus medialis humeri
A: Aponeurosis palmaris N: N. medianus

4.    M. extensor carpi radialis longus, langer radialer Handstrecker U: Margo und Epicondylus lateralis humeri
A: Basis ossis metacarpalis II N: N. radialis

5.    M. extensor carpi radialis brevis, kurzer radialer Handstrecker U: Epicondylus lateralis humeri
A: Basis ossis metacarpalis III N: N. radialis

6.    M. extensor carpi ulnaris, ulnarer Handstrecker U: Epicondylus lateralis humeri
A: Basis ossis metacarpalis Y N: N. radialis

Die Muskeln, die die Hand gegen den Unterarm bewegen, liegen im Bereich des Unterarmes, mit ihrem Ursprung bis zum Oberarm reichend. Sie sind lange schmale Muskeln mit langen schmalen Sehnen. Man teilt sie nach ihrer Funktion in zwei Gruppen: die Flexoren an der palmaren und die Extensoren an der dorsalen Seite des Unterarmes.

Der Flexor carpi radialis (Abb. 50,52) sowie die beiden folgenden Muskeln gehören zur oberflächlichen Schicht der Beugemuskeln am Unterarm. Er liegt neben dem Brachioradialis, dem Grenzmuskel zwischen Beugern und Streckern, und geht schon in der Mitte des Unterarmes in seine Sehne über, die bei palmarflektierter Hand oberhalb des Handgelenkes deutlich unter der Haut vorspringt. Radialwärts von ihr liegt die Arteria radialis nur von Haut und Fascie bedeckt (,Stelle des Pulsfühlensl) und ulnarwärts der Nervus medianus.

Die Muskeln der Beugeselte des Unterarms

Die Muskeln des rechten Unterarms bei Pronationsstellung

Der Palmaris longus (Abb. 50, 56) schließt sich mit seinem schmalen Muskelbauch an den vorigen Muskel ulnarwärts an. Seine platte schmale Sehne zieht über das Lig. carpi transversum hinweg zur Hohlhand und verbreitert sich dort fächerförmig zu einer besonderen Sehnenplatte, der Palmaraponeurose, Aponeurosis palmaris. Der Muskel fehlt häufig und ist auch sehr wechselnd in seiner Stärke und in seinem Verhältnis von Muskelbauch und Sehne. Seine Sehne springt bei palmarflektierter Hand am Unterarm sehr deutlich vor. Deshalb kann und muß jeder Mediziner untersuchen und wissen, ob er einen Palmaris longus hat oder nicht.

Linke Palma manus nach Entfernung der Haut

Der Flexor carpi ulnaris (Abb. 50, 53) schließt sich an den vorigen Muskel ulnarwärts an. Nach seinen beiden Ursprungsstellen am Humerus und an der Ulna unterscheidet man ein Caput humerale und ulnare. Er bedeckt die Ulna, und seine Sehne empfängt im Gegensatz zu den beiden vorigen Muskeln Muskelfasern bis dicht vor ihrem Ansatz am Erbsenbein. Die von diesem Knochen ausgehenden Bänder: Lig. pisohamatum (zum Hamulus ossis hamati) und pisometacarpeum (zur Basis des Os metacarpale V) werden als Fortsetzungen der Sehne dieses Muskels aufgefaßt. Danach wäre das Erbsenbein kein eigentlicher Handwurzelknochen, sondern ein Sesambein dieses Muskels.

Die Extensoren des rechten Unterarms

Alle drei Muskeln bewirken Palmarflexion der Hand. Der Flexor carpi radialis hat außerdem eine Abduktionswirkung auf die Hand nach der radialen, der Flexor carpi ulnaris nach der ulnaren Seite. Ziehen sich diese beiden Muskeln gleichzeitig und gleich stark zusammen, so heben sich ihre entgegengesetzt gerichteten Abduktionswirkungen auf, und es kommt eine reine Palmarflexion zustande (s. Tabelle ).
Handgelenk (Articulatio manus)

Auch für die Streckbewegungen gibt es einen radialen und ulnaren Muskelzug, nur mit der Besonderheit, daß der radiale Zug nicht durch einen, sondern durch zwei Muskeln, den kurzen und langen radialen Handstrecker, dargestellt wird.

Der Extensor carpi radialis longus (Abb. 52, 53, 55) schließt an der dorsalen Seite des Unterarmes an den Brachioradialis an und wird von diesem Muskel zum Teil überlagert; im wesentlichen hat er aber eine oberflächliche Lage. Seine Sehne geht schon an der Grenze vom oberen und mittleren Drittel des Unterarmes aus dem Muskelbauch hervor und zieht mit der Sehne des Brevis unter dem Retinaculum extensorum [Lig. carpi dorsale] durch das 2, Sehnenscheidenfach hindurch.

Sehnen und Sehnenscheiden am linken Handrucken

Der Extensor carpi radialis brevis (Abb. 52,53,55) wird zum Teil vom Longus überdeckt. Der freiliegende, nur von Haut und Fascie bedeckte Teil seines Muskelbauches hat Spindel- oder Wetzsteinform. Der Übergang von Muskel in Sehne liegt weiter distal als beim Longus. Beide Extensores carpi besorgen in der Hauptsache die Dorsalflexion der Hand.

Der Extensor carpi ulnaris (Abb. S. 53, 55) liegt oberflächlich und ulnarwärts vom M. extensor digitorum. Wie der Flexor carpi ulnaris empfängt auch seine Sehne Muskelfasern sehr weit distalwärts und zieht durch das 6. Fach unter dem Retinaculum extensorum [Lig. carpi dorsale] hindurch zur Basis des 5. Mittelhandknochens. Der Muskel ist an der Dorsalflexion nur sehr schwach beteiligt. Seine Hauptwirkung entfaltet er in der ulnaren Abduktion, wobei er vom Flexor carpi ulnaris unterstützt wird.

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