Die Kopfmuskeln

Nicht nur unter den Kopfmuskeln, sondern auch unter er ganzen Körpermuskulatur nehmen die Gesichts- oder mimischen Muskeln (Tabelle  Nr. 1-22) eine Sonderstellung ein. Sie sind dadurch ausgezeichnet, daß ie nicht über Gelenke hinwegziehen, also nicht wie lie übrigen Muskeln von Knochen zu Knochen gehen, sondern sie inserieren vielfach an der Haut. Dadurch konnen sie die Gesichtshaut bewegen, an ihr Furchen, Falten und Grübchen hervorrufen, die dem Gesicht einen bestimmten Ausdruck verleihen (Mimik).

 

a) Mimische Muskeln

Nervenversorgung: N. faoialis (VII)

mimischen Muskeln

Sie spiegeln in ganz besonderer Weise die seelische Verfassung wider, in der sich ein Mensch befindet. Sie sind um die Öffnungen der Sinnesorgane Auge und Ohr sowde um die Mund- und Nasenöffnung herum angeordnet. Form, Stellung und Weise dieser Gesichtsöffnungen spielen bei der Mimik eine große Rolle. Schon allein die Stellung der Mundwinkel kann dem ganzen Gesicht den Ausdruck der Trauer, der Freude, des Lachens usw. verleihen (Abb. 139).

Die Bedeutung der Mundwinkel fur den Gesichtsausdruck

Durch die mimischen Muskeln wird auch die Form bestimmter und beständiger Gesichtsfurchen (z. B. Sulcus nasolabialis und Sulcus mentolabialis) verändert und dadurch der Gesichtsausdruck beeinflußt. Nimmt die Elastizität der Gesichtshaut im Alter ab, so werden die durch die mimischen Muskeln hervorgerufenen Hautfurchen stationär, wie z. B. die "Krähenfüßchen“ am äußeren Augenwinkel.

Die mimischen Muskeln unterscheiden sich noch in einer anderen Eigenschaft von den übrigen quergestreiften Muskeln: Sie inserieren an ihrem Punctum mobile ohne Zwischenschaltung einer Ansatzsehne (vgl. Abb. 9). Deshalb ist ihre Präparation so schwierig und ein schönes Präparat der mimischen Muskeln auf dem Präpariersaal so selten! (Eine Ausnahme bildet der Buccinator, s. dort.)

Muskel mit Muskelbauch und den beiden Endsehnen.

Muskeln des Schädeldaches

Das Schädeldach ist von der Kopfschwarte oder dem Skalp bedeckt. Sie besteht aus der Kopfhaut und einer dünnen, aber derben, mit der Kopfhaut fest verbundenen Sehnenplatte, der Galea aponeurotica. Die Galea ist mit dem Pericranium (s. Abb. 133) durch eine Schicht von lockerem Bindegewebe verbunden, die funktionell als Verschiebeschicht der Kopfschwarte gegen den Schädel aufzufassen ist. In dieser Lamina subaponeurotica breiten sich Blutergüsse (Hämatome), Eiterungen usw. im Bereich des Schädeldaches leicht aus.

Schnitt durch das Schädeldach (halbschematisch); rot = größere Venen.

Von der Kopf schwarte bis zum Gehirn gibt es demnach folgende Schichten:

Von der Kopf schwarte bis zum Gehirn gibt es demnach folgende Schichte

Die Galea aponeurotica ist die gemeinsame Aponeurose von jederseits zwei Muskeln: Occipitofrontalis und Temporoparietalis, die zusammen den M. epicranius bilden.

Der M. occipitofrontalis setzt sich aus zwei Muskelbäuchen: Venter frontalis und occipitalis zusammen, deren Zwischensehne die Galea aponeurotica darstellt.

Der Occipitalis entspringt von der Linea nuchae superior und ist eine etwa 3 cm hohe, dünne Muskelplatte.

Der Frontalis ist der größte und wichtigste Abschnitt des M. epicranius. Er entspringt oben an der Galea, etwa in Höhe der normalen Haargrenze, mit konvexem oder geradem Rand, steigt als breite Muskelplatte unter die Stirnhaut abwärts und inseriert in der Haut der Augenbraue, die er als Punctum mobile in die Höhe zieht.

Der Frontalis gehört zu den mimischen Muskeln. Wenn er sich zusammenzieht, legt er die Stirnhaut in quere, hori-zontale Falten von individuell verschiedener Zahl. Seiner Wirkung nach könnte man ihn als Stirnrunzler bezeichnen. Dabei wirkt er zugleich durch Hebung des oberen Augenlides und der Augenbrauen auf die Lidspalte erweiternd und verleiht so dem Gesicht den Ausdruck der Aufmerksamkeit und des geistigen Schauens.

Der eigentliche Lidheber, der M. levator palpebrae sup., ermüdet verhältnismäßig schnell. Dann kommt ihm der Frontalis zn Hilfe, was wir nach großen Anstrengungen, wenn uns "die Augen zufallen“ wollen, beobachten können. Auch im Alkoholrausch und ganz allgemein bei zunehmendem Lebensalter ist das gleiche der Fall. Durch den Frontalis entsteht ein ganz bestimmter, fragender Gesichtsausdruck.

Der Temporoparietalis liegt an der seitlichen Schädelwand. Er entspringt von der Innenseite des Ohrknorpels und geht fächerförmig in den lateralen Teil der Galea über.

Der Procerus [Depressor glabellae] entspringt am knöchernen Nasenrücken und zieht aufwärts zur Stirnglatze (Glabella), wo er in die Haut einstrahlt. Bei seiner Zusammenziehung entsteht eine quer über die Nasenwurzel verlaufende Hautfalte.

Muskeln in der Umgebung des Auges und der Nase

Von den Muskeln in der Umgebung des Auges ist der wichtigste der Orbicularis oculi. Denn er besitzt nicht nur eine mimische Funktion, sondern steht auch im Dienste des Auges dadurch, daß er bei der Fortbewegung der Tränenflüssigkeit über den Augapfel von außen nach innen hinweg eine Rolle spielt. Denn seine Kontraktion geht von außen nach innen fortschreitend vor sich. Ist er gelähmt, so geht nach einiger Zeit wegen mangelhafter Berieselung der Hornhaut mit Tränenflüssigkeit das Auge zugrunde. Der Orbicularis ist wie eine platte Muskelbrille um das Auge herumgelegt. Man unterscheidet an ihm einen äußeren Teil, Pars orbitalis, einen Lidteil, Pars palpebralis, und einen Teil, der in Beziehung zum Tränensack steht, Pars [sacci] lacrimalis.

Die Pars orbitalis entspringt von der Crista lacrimalis anterior und dem inneren Lidbändchen, Lig. palpebrale mediale. Ihre Faserbündel umkreisen die Lider. Am lateralen Orbitalrand zweigen Fasern in die Wangenhaut ab.

Am inneren Augenwinkel steigen kurze Fasern vom Lidband zur Haut des Brauenkopfes auf, die insgesamt nach ihrer Funktion als Depressor supercilii bezeichnet werden.

Die Pars palpebralis besteht aus besonders zarten Faserbündeln, die wesentlich blasser sind als die der Pars orbitalis und bis an den oberen und unteren Lidrand reichen. Die Pars palpebralis liegt als dünne Muskelschicht den beiden Lid- oder Tarsalplatten (Bd. III) auf.

Durch die Zusammenziehung des Orbicularis oculi wird die Lidspalte geschlossen. So bildet der Muskel eine wichtige Schutzeinrichtung für den Augapfel. Dabei entstehen am äußeren Augenwinkel radiäre, senkrecht zum Verlauf der Muskelfasern stehende Fältchen und Furchen der Haut, die im Alter stationär werden ("Krähenfüßchen“).

Der Corrugator supercilii [glabellae] entspringt vom Stirnbein, dicht oberhalb der Sutura frontomaxillaris, steigt lateral aufwärts, durchbricht die Faserzüge des Orbicularis und strahlt in den mittleren Abschnitt der Augenbrauenhaut ein. Durch seine Zusammenziehung bewirkt der kräftige, dicke Muskel zwei bis drei senkrechte Hautfalten im Bereich der Glabella, die dem Gesicht den Ausdruck des Unwillens und finsterer Entschlossenheit verleihen.

Bei grellem Sonnenlicht und bei Kurzsichtigkeit unterstützt er den optischen Apparat des Auges insofern, als er durch Senken der Augenbraue den Lichteinfall von oben abblendet.

Im Bereich der Nase gibt es nur einen Muskel, den Nasalis. Er entspringt vom Jugum alveolare des Eck- und lateralen Schneidezahnes sowie der Fossa canina und zieht zum Teil zum Nasenflügel [M. dilatator naris], zum Teil quer zur Längsachse der Nase zum Nasenrücken [M. compressor naris]. Hier steht er mit dem der anderen Seite durch eine dünne Sehnenplatte, die Dorsalaponeurose der Nase, in Verbindung.

Von den Muskeln, die die Mundöffnung beeinflussen, soll zuerst der Orbicularis oris erwähnt werden, der die Grundlage der Lippen bildet. Er besteht hauptsächlich aus zirkulären Faserzügen, die die Mundöffnung umkreisen. Daneben kommen noch solche vor, die zum Knochen ziehen und solche, die in radiärer Richtung zur Haut der Lippe ziehen {Mm. redi labiorum). Unter dem Lippenrot biegt die Muskelplatte des Orbicularis rechtwinklig nach außen gegen die Haut um (Abb. 140). Der Orbicularis schließt die Mundspalten und gibt den Lippen ihren Tonus und ihre wechselnde Form.

Der M. orbicularis oris

Der Buccinator bildet die muskuläre Grundlage der seit-lichen Wand der Mundhöhle, der Wange. Er hat eine huf-eisenförmige Ursprungslinie, die am Processus alveolaris der Maxilla in Höhe des 1. Mahlzahnes beginnt und an gleicher Stelle an der Pars alveolaris der Mandibula endet. Der hintere Abschnitt dieser Ursprungslinie, die Biegung des „Hufeisens“, wird von der Raphe pterygomandibularis gebildet, einem Bandstreifen, der diesen Muskel von der Schlundmuskulatur trennt und vom Hamulus pterygoideus zur Mandibula verläuft. Die Faserbündel des Buccinator setzen sich zum Teil in den Orbicularis oris in der Art fort, daß die oberen Fasern in die Unter-, die unteren in die Oberlippe einstrahlen. Der mittlere Teil dieser Fasern zieht zu dem im Mundwinkel gelegenen Muskel- und Sehnenknoten, der hier durch den Treffpunkt mehrerer Muskeln gebildet wird. Der Muskel wird vom Ausführungsgang der Ohrspeicheldrüse, Ductus parotideus, durchbohrt.

Der Buccinator steht vor allem im Dienste der Kautätigkeit. Er schiebt die seitlich ausgewichenen Nahrungsteile wieder zwischen die beiden Zahnreihen. Wird bei geschlossener Mundöffnung Luft in der Mundhöhle angesammelt, so können die beiden Backenmuskeln durch ihre Kontraktion die Mundspalte sprengen und einen gerade gerichteten Luftstrom erzeugen (Blasen, Pfeifen usw.); daher die Bezeichnung Trompetermaskel! Ist der Muskel auf einer Seite gelähmt, so kann eine mitten vor das Gesicht gehaltene brennende Kerze nicht ausgeblasen werden, weil durch einen Buccinator nur ein schiefer Luftstrom erzeugt werden kann.

Die mimische Wirkung des Muskels besteht in der Verbreiterung der Mundspalte z. B. beim Weinen und Lachen.

Der Levator labii superioris alae que nasi entspringt vom Processus frontalis der Maxilla und zieht als schmaler Strang abwärts zur Haut der Oberlippe und des Nasenflügels.

Der Levator labii superioris entspringt dicht über dem Foramen infraorbitale, zieht als ungefähr viereckige Muskelplatte abwärts und medialwärts und inseriert in der Oberlippe.

Beide Muskeln sind nach ihrer Wirkung benannt, die beiden folgenden nach dem Knochen, von dem sie entspringen.

Der Zygomaticus minor steigt als schmaler Strang, oft dicht an den vorigen angeschlossen, von der Außenfläche des Jochbeins zur Oberlippe abwärts und vermag sie nach oben und hinten zu ziehen. Dieser Muskel sowie die beiden Levatoren sind oft so wenig voneinander getrennt, daß sie als Teile eines einzigen Muskels [früher M. quadratus labii superioris] erscheinen können.

Muskeln um die Mundöffnung

Der Zygomaticus major entspringt am Jochbein dicht vor der Sutura zygomaticotemporalis und steigt als schmaler, immer deutlich isolierter Muskelstrang vor- und abwärts zum Mundwinkel. Er zieht diesen nach oben und außen und ist der typische Lachmuskel.

Der M. levator anguli oris [Caninus] läuft als etwa viereckige Muskelplatte aus der Tiefe der Fossa canina zum Mundwinkel abwärts und zieht diesen nach oben.

Der Risorius ist ein zarter, in Form und Stärke sehr wechselnd ausgebildeter Muskel, der auf der einen Seite seine Fasern im Mundwinkel, auf der anderen Seite in der Wangenhaut befestigt. Zieht sich der Muskel beim Lachen zusammen, so entsteht bei manchen Menschen an der Wange ein kleines „Lachgrübchen“.

Die Basis des Depressor anguli oris [Triangularis] liegt am unteren Rand der Mandibula. Von dort steigt er, sich verschmälernd, zum Mundwinkel auf, wo seine Fasern zum 1 eil an der Haut inserieren, zum Teil in andere Muskeln ubergehen. Er zieht den Mundwinkel abwärts und verleiht dadurch dem Gesicht den Ausdruck der Trauer.

Der Depressor labii inferioris [Quadratus labii mandibularis] entspringt von der Außenfläche des Corpus mandibulae unterhalb des Foramen mentale, zum Teil vom vorigen bedeckt. Als viereckige Muskelplatte zieht er auf- und medianwärts zur Haut der Unterlippe, wo er die Faserzüge des Orbicularis oris von außen bedeckt. Durch seine Kontraktion wird die Unterlippe nach unten und seitwärts gezogen.

Zum größten Teil vom Depressor bedeckt, entspringt der Mentalis vom Jugum alveolare des lateralen Schneidezahnes und zieht abwärts zur Kinnhaut. Durch seine Kontraktion schiebt er die Kinnhaut nach oben und verleiht ihr eine höckerige Beschaffenheit.

Das Kinngrübchen, das manchen Menschen eigen ist, wird vom Mentalis hervorgerufen. Auch die „Schnute“ („Flunsch“, „Schippe“), mit der das Weinen bei kleinen Kindern meist beginnt, entsteht durch Kontraktion der Mm. mentales. Dabei lassen sich oft die Zuckungen der einzelnen Muskelfasern sehr schön beobachten, die in die Kinnhaut inserieren und dort viele kleine Grübchen hervorrufen.

Die Pars facialis platysmatis setzt das Platysma vom Halse her über den Unterkieferrand in das Gesicht fort, wo es als dünne, zusammenhängende Muskelplatte der Fascia parotideomasseterica aufliegt und mit den benachbarten Muskeln in Verbindung steht.

Muskeln des äußeren Ohres

Die Muskeln des äußeren Ohres (s. Tabelle  Nr. 20 bis 22) sind beim Menschen nur schwach ausgebildet und haben keine praktische Bedeutung. Manche Menschen können mit ihnen die Ohrmuschel als Ganzes bewegen, nach vorn (M. auricularis anterior), nach hinten (M. auricularis posterior und nach oben (M. auricularis superior).

Obere Zungenbeinmuskeln, Mm. suprahyoidei

Diese Muskeln stehen alle in Beziehung zum Zungenbein und liegen in dem Raum zwischen diesem Knochen und dem Schädel. Der Lage nach sind es eigentlich Halsmuskeln, aber da sie vom Schädel entspringen und die gleiche Herkunft haben wie die Kopfmuskeln, rechnet man sie zu diesen.

Der Digastricus [Biventer mandibulae] ist ein zweibäuchiger Muskel. Sein hinterer Bauch, Venter posterior [mastoideus], entspricht in der Incisura mastoidea, zieht ventral- und kaudalwärts und geht dann in eine rundliche Zwischenseime über, die durch eine fibröse Schlinge am Zungenbein festgehalten wird. Diese Zwischensehne geht, nach vorn und aufwärts ziehend, in den vorderen Bauch, Venter anterior [mandibularis], über, der, vom Platysma bedeckt und dem Mylohyoideus aufliegend, zum Unterkiefer zieht. Dieser Muskel bildet zusammen mit der Mandibula ein Dreieck, Trigonum submandibulare. Der Digastricus kann entweder das Zungenbein heben oder den Unterkiefer herabziehen.

Der Stylohyoideus entspringt vom Processus styloideus des Schläfenbeins. Sein schmaler, rundlicher Muskelbauch, der dicht neben dem hinteren Bauch des Digastricus liegt, zieht nach abwärts und spaltet sich in der Regel vor seinem Ansatz am großen Horn des Zungenbeins in zwei Zipfel, die die Zwischensehne des Digastricus umfassen. Er zieht das Zungenbein auf- und rückwärts.

Der Mylohyoideus entspringt von der Linea mylohyoidea an der Innenseite des Corpus mandibulae und befestigt sich zum Teil am Zungenbein, zum Teil an einem fibrösen Streifen, der Raphe, die von der Spina mentalis mandibulae zum Zungenbein zieht. Er ist ein dünner, platter Muskel. Beide Muskeln zusammen bilden den Mundhöhlenboden, Diaphragma oris. Seine Wirkung stimmt mit der des Digastricus überein.

Der Geniohyoideus wird vom vorigen Muskel bedeckt. Er ist ein strangförmiger Muskel, der an der nach ihm benannten Spina m. geniohyoidei des Unterkiefers entspringt und sich am Körper des Zungenbeins befestigt. Er bewegt das Zungenbein nach vorn.

Die mimische Muskulatur

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