Hoden, testis, und Nebenhoden, epididymis

Der Hoden, testis, ist ein paariger ellipsoidischer, in einer eigenen serösen Hülle im Hodensack gelegener drüsiger Körper. Man unterscheidet an ihm das obere Ende, extremitas superior, das untere Ende, extremitas inferior, eine facies lateralis, und eine facies medialis. Letztere werden durch stark-abgerundete Ränder, margo anterior und posterior, miteinander verbunden. Den Hoden umgibt eine feste weisse, bindegewebige Hülle, tunica albuginea testis. Am hintern Rand des Hodens treten die Gefässe und Nerven in den Hoden hinein und durchbrechen die albuginea. Der hintere Rand des Hodens ist daher auch der angewachsene, der vordere der freie.

Ausserdem findet sich hier ein keilförmiger, auf dem Querschnitt dreieckiger Binde- gewebskörper, mediastinum testis (corpus Highmori), der mit seinem zugeschärften vorderen Rande ins Innere des Hodens ragt. Seine Länge ist wesentlich geringer als die des Hodens, so dass er gegen das obere und untere Ende des Organs allmählich aufhört. Von ihm aus gehen in radiärer Richtung bindegewebige Scheidewände gegen die gegenüberliegende Innenfläche der albuginea, septula testis. Die zwischen ihnen gelegenen Läppchen, lobuli testis, des Hodenparenchyms enthalten die sezernierenden Kanälchen des Hodens, tubuli seminiferi contorti, feine stark gewundene und aufgeknäuelte, mit blossem Auge noch gut sichtbare lange weissliche Röhrchen, und gehen im Bereiche des mediastinum in mehr gerade anastomisierende/ viel engere Kanäle, tubuli seminiferi recti, über, die das rete testis (Halleri) bilden. Von der Basis des mediastinum testis aus gehen 10—15 Ausführungsgänge, ductuli efferentes testis, in den Nebenhoden.

Der Nebenhoden epididymis, ist ein länglicher, keulen- oder besser retortenförmiger, im Mittelteil dreiseitig-prismatischer, am oberen Ende verdickter abgerundeter Körper, der dem hinteren Rande des Hodens seiner grössten Länge nach anliegt.

Man unterscheidet am Nebenhoden drei ohne scharfe Grenze ineinander übergehende Teile, den stark verdickten Nebenhodenkopf, caput epididymidis, das corpus epididymidis, und die cauda epididymidis. Ersterer ist abgerundet, medianwärts gerichtet und liegt mit seiner Unterfläche dem oberen Ende des Hodens auf. Das corpus epididymidis ist meist der dünnste Abschnitt des Nebenhodens und deutlich prismatisch; er liegt mit seinem vorderen Rande fest angewachsen am hinteren Rande des Hodens und an dem angrenzenden Teil der lateralen Fläche, im übrigen aber ist er vom Hoden durch den sinus epididymidis getrennt. Die mehr abgerundete gekrümmte cauda epididymidis liegt am unteren Ende des Hodens und biegt hier scharf in den nach hinten oben verlaufenden Samenleiter um, in den sie auch allmählich übergeht.

In den Nebenhodenkopf treten die ductuli efferentes testis vom Hoden aus über und zwar in die Spitzen der kegelförmigen lobuli epididymidis. Aus den in den Nebenhodenläppchen aufgeknäuelten ductuli efferentes geht schon im Kopf des Nebenhodens ein sehr langer zylindrischer Gang, ductus epididymidis, hervor. Aus dessen äusserst zahlreichen dicht gedrängten Windungen besteht das ganze corpus und die cauda epididymidis. Am Ende der cauda geht der ductus epididymidis ohne scharfe Grenze in den ductus deferens über.

Hoden und Nebenhoden liegen in der serösen Höhle der tunica vaginalis propria testis. Ihr viscerales Blatt stülpen Hoden und Nebenhoden von der hinteren Seite so vor sich her, dass es den Hoden bis auf die Eintrittsstelle der Gefässe ganz, den Nebenhoden teilweise überzieht. Dabei bilden sich zwischen Hoden und Nebenhoden zwei seröse Falten, das ligamentum epididymidis superius, an der Basis des Kopfes und das ligamentum epididymidis inferius, an der Grenze von corpus und cauda. Beide begrenzen zwischen Hoden und Mittelstück des Nebenhodens eine spaltförmige Bucht, sinus epididymidis. Am Hoden beziehungsweise Nebenhoden finden sich meist einige, ebenfalls vom visceralen Blatte der tunica vaginalis propria überzogene An= hangsgebilde, appendices testis genannt. In der Regel findet sich je einer am obern Ende des Hoden und des Nebenhoden (appendix epididymidis), doch ist nur die appendix testis (Morgagni) (ungestielte Hydatide) konstant.

Семенник и придаток яичка в их покрытии, вид спереди

Семенник и придаток яичка в их прикрытии, вид сбоку

Семенник, придаток яичка и начальная часть семявыносящего протока

Категорія: Atlas der deskriptiven Anatomie des Menschen |
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